Sprachtraining für Pflegeberufe


In Pflegeberufen ist neben fundiertem Fachwissen hohe sprachlich-kommunikative

Kompetenz notwendig. Pflege ist weit mehr als verrichtungsorientiertes Handeln,

denn fast jeder Aspekt der Pflege hat kommunikative Anteile. Ziel des Sprachtrainings

für Pflegeberufe ist die Vorbereitung auf den Berufsalltag bzw. die Erweiterung der

berufssprachlichen Kompetenz, aber auch die berufssprachliche Anerkennung (B2) von

ausländischen Berufsabschlüssen. Angestrebt wird eine deutliche Verbesserung in der

intrafachlichen (im jeweiligen Fachbereich), der interfachlichen (fachübergreifend) und

der extrafachlichen bzw. Experten-Laien-Kommunikation (mit Patienten, Bewohnern,

Angehörigen, Kooperationspartnern). Im Rahmen der bundesweiten berufsbezogenen

Deutschsprachförderung (DeuFöV) nach § 45a Aufenthaltsgesetz ist ein interdisziplinäres

Team bestehend aus DaF/DaZ-Lehrkräften und Pflegefachlehrkräften zur berufssprachlichen

Vorbereitung (B2) von beruflichen Abschlüssen vorgesehen. Diese Tandem-Lösung ist mit

unserem Einsatz nicht erforderlich Kosten, die Sie sich sparen. Näheres unter Themen:

 

Sprachtraining für Mediziner/-innen

Nicht nur in der Pflege, auch bei Ärzten und Ärztinnen führen kulturelle Unterschiede

immer wieder zu Missverständnissen. Fehlinterpretationen von Befindlichkeit und/oder

Krankheitszeichen sind möglich. Medizinisches Personal muss in allen drei Bereichen (intra-, inter-

und extrafachliche mündliche und schriftliche Kommunikation) sattelfest sein. 

 

Auszug Unterrichtsthemen Medizin

In der extrafachlichen Kommunikation können Ärztinnen und Ärzte:

  • die Anamnese  vollständig erheben: aktueller Gesundheitszustand, Vorerkrankungen sowie
  • nach Medikamente und Allergien fragen,
  • die Familien- und Sozialanamnese erheben 
  • die Anamnese dokumentieren
  • professionell und angemessen die Untersuchung kommentieren
  • die Diagnose erläutern und weitere Schritte verständlich erklären
  • schwierige Gesprächssituationen bewältigen, auch interkulturell
  • ein Aufklärungsgespräch führen 
  • den Aufklärungs- und Einverständnisbogen verstehen und erläutern 
  • das Entlassungsgespräch führen 

In der intra- und interfachlichen Kommunikation können Ärztinnen und Ärzte:

  • einen Fall fachsprachlich vorstellen
  • Patienten mündlich vorstellen
  • die Dienstübergabe mündlich und schriftlich durchführen
  • Absprachen zu Dienstzeiten, Überstunden, Schichtwechsel und Urlaub treffen
  • Vorbereitungen für ein Konsil treffen und einschlägige Fragen verschriftlichen
  • einen Arztbrief schreiben und diktieren 
  • eine Patientendokumentation führen und Anordnungen verständlich formulieren
  • sich an Fachdiskussionen beteiligen
  • Fachvorträge abhalten
  • Anordnungen verständlich und rechtskonform geben (z.B. zu Bedarfsmedikationen)

Weitere Themen auf Wunsch und nach Bedarf!